Tri-Compax - Juwelier Reinhard Maria Damisch, KREMO Mattsee, kreativ modern- Uhren und Schmuck, antik und modern

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Tri-Compax

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Vintage Mondphasenuhren & Chronographen
 
"Tri-Compax" Chronographen der 40er Jahre
 
Swisse made Handaufzug
 
ca. 1944-1946



 
Elegante, exquisite Sammler Klasse, seltenes Sammlerstück
 
(original Bild, Reinhard M. Damisch, KREMO)

 
Swiss made, Chronograph Complicated Universal Genéve Tri-Compax  -Herrenarmbanduhr in einem für das Alter sehr guten Zustand - bitte beachten Sie, dass die kleinen Fehler an der Uhr durch die großen Originalbilder des Einzelstücks deutlicher hervorgehoben werden, als Sie es dann im Original sehen. (Werk ist gewartet, gereinigt und kontrolliert)

AUSSTATTUNGSMERKMALE:
Solides Edelstahlgehäuse in sehr gutem Zustand, mit speziell geformten Griffen, ohne Kratzer oder Schläge, mit einem Durchmesser von 35,2 mm (ohne Krone). Griffige signierte Original-Krone, gut erhaltenes Kunststoffglas, neues originales Kroko-Lederband mit Dornschließe (Schließe nicht Universal), Schweizer MANUFAKTURKALIBER Handaufzugswerk Cal. Universal Genéve 481 in absolutem Top-Zustand - läuft ausgezeichnet, feines silbernes Original-Zifferblatt in gutem altersentsprechendem -Zustand. Der Original-Handaufzug Universal Genéve Cal. 481ist sehr gut aufgebaut, läuft und hält exzellent die Zeit.
 

Das Kaliber hat folgende Funktionen:
 
Datum, Wochentag, Monat und Mondphasen-Anzeige. Mit Komplikation Chronograph und astronomischem Vollkalender!
 
Bitte beachten Sie, dass es für diese ältere Sammleruhr keine Gewährleistung auf die Ganggenauigkeit gibt, die Uhr läuft jedoch derzeit ausgesprochen gut und ganggenau. Auch für Wasserdichtigkeit kann keine Gewährleistung übernommen werden.
 
Diese Uhr verfügt über viele Funktionen, einschließlich Stunden, Minuten, Sekunden, Wochentag, Datum, Monat, Mondphase, 30-Minuten-Zähler, und 12 Stundenzähler, die alle funktionieren.
 
 
Dieses Sammlerstück ist bereits sehr selten!

Ursprüngliche produzierte Universal Genéve Tri-Compax Komplikation Chronographen mit Kalender mit vollem Mondphasen-Kalander Anzeige.
 
Der Zustand der Uhr ist in sehr gutem und ursprünglichem Zustand
 
Das Original und erstaunliche Zwei-Töne Silber Ziffernblatt sind für das Alter in einem ausgezeichneten Zustand. Es zeigt keine Patina, und keine Oxidationen oder Rost.

Hinweis: Dies ist ein Original Zifferblatt mit, gebläuten Original Stahlzeigern! Diese Uhr befindet sich im Original Zustand.

Bedinungsanleitung:
 
Es ist sehr wichtig immer die Chrono-Funktion mit der oberen Taste zu starten und stoppen Sie diese Stoppfunktion auch mit der oberen Taste. Verwenden Sie die untere Taste nur, um den Chronozeiger auf 12 zurückzusetzen. Niemals eine der Funktionen wie den, Tag, Datum, Monat usw. in der Zeit von 09.00 bis 02.00 bestätigen. Ansonsten kann das Werk defekt werden (Komplikation und Erweiterungsplatine)!
 
 
Geschichte:  
 
Vintage Mondphasenuhren & Chronographen
 
Vintage "Tri-Compax" Chronographen der 40er Jahre
 
Zum 50 jährigen Bestehen von Universal Genéve präsentierte die Manufaktur 1944 die Universal Tri-Compax und setzte damit einen Meilenstein in der Welt der anspruchsvollen Vollkalenderuhren. Die Tri-Compax Modelle der 40er und 50er Jahre zeichnen sich durch Drei-Schalen-Gehäuse und ein sehr feines Design aus. Die sehr frühen Modelle waren häufig mit gedruckten Bauhauszahlen und einem komplett gebläuten Zeigerspiel ausgestattet. Es waren aber auch Varianten mit gepressten oder aufgelegten Stundenindexen erhältlich. Die Zeiger der drei Chronographentotalisatoren und des großen Stoppzeigers waren gebläut, der Stunden- und Minutenzeiger war entsprechend des Gehäusematerials gold- oder stahlfarben (rhodiniert) oder aus Massivgold gefertigt. Der Zeiger für die Datumsindikation war rot eingefärbt.
 
Mondphase mit Gesicht
 
Bei den frühen Modellen der 40er Jahre war die Mondphase mit einem Gesicht versehen, bei den späteren Modellen war der Mond ohne Gesicht. Auffallend ist, dass die Mondphasenscheiben der 40er Jahre offenbar lichtempfindlicher waren als die in den 60er Jahren verwendeten Mondphasenscheiben ohne Gesicht. Denn bei den meisten frühen Tri-Compax-Modellen ist das ursprüngliche Blau der Scheibe einem blassen Braunton gewichen. Hier die frühe Variante mit Gesicht:
 
 

 
Frühe, klassische Variante mit aufgelegten Zahlen und Indexen, um 1945
 
14 K Gelb Gold, 35 mm Durchmesser, 20 mm Bandansatz
 
 

 
Eine schöne Gehäuse-Variante mit sog. "Krabbenansätzen" , um 1945
 
14 K Gelbgold, 35 mm Durchmesser, 18 mm Bandansatz,  Zifferblatt mit aufgedruckten Bauhauszahlen und komplett gebläutem Zeigerspiel
 
 

 
Schöne Tri-Compax in Übergröße mit sehr seltener Gehäusevariante, um 1946
 
14 K Roségold, 37,5 mm Durchmesser, 20 mm Bandansatz,  Zifferblatt mit aufgesetzten massivgoldenen Stäbchenindexen
 
 
Klassische Tri-Compax Stahl-Variante, um 1945
 
Stahl, 35 mm Durchmesser, 17 mm Bandansatz, Zifferblatt mit aufgedruckten Bauhauszahlen, komplett gebläutes Zeigerspiel
 

 
Preis: 6.995,-- €
 
 
 

 
 
Das Werk der Tri-Compax
 
Die Manufaktur-Chronographen-Schaltradwerke von Universal Genéve sind hochwertig, grundsolide, sehr gut durchdacht und übersichtlich aufgebaut. Als Basiswerke für die Tri-Compax wurden u.a. die Universal-Manufaktur-Schaltrad-Kaliber UG 481, 287 und 281 verbaut. Das kleinere Kaliber 281 wurde vor allem in den wasserdichten Tri-Compax-Modellen der 60er Jahre verwendet, ist aber auch schon in frühen Modellen, jedoch noch ohne Stoßsicherung zu finden. Bei den frühen Modellen der 40er Jahre war das Werk vergoldet, bei den späteren Varianten vernickelt. Beim Kauf einer Universal Tri-Compax sollte man unbedingt auf eine gut erhaltene Uhr zurückgreifen, da Ersatzteile nicht mehr erhältlich sind, bzw. die letzten Ersatzteilbestände aufgebraucht sind. Wenn das Werk ordentlich überholt wurde, hat man eine sehr zuverlässige Uhr, die durchaus auch voll alltagstauglich ist und ihrem stolzen Besitzer viel Freude bereitet.
 
Eine sorgsame Komplettüberholung nimmt im Regelfall mehrere Tage in Anspruch. Dies mag auch ein Grund dafür sein, dass sich die meisten angebotenen Tri-Compax Modelle nicht in einem überholten Zustand befinden. Denn meist kann auch der gute Uhrmacher, der grundsätzlich den Willen und das Können zu einer solch ausführlichen Überholung mitbringt, die Kosten, die hierfür berechnet werden müssten, beim Kunden nicht in Ansatz bringen.
 
Da die Uhren meist mehr als 50 Jahre "auf dem Puckel" haben und häufig nicht regelmäßig gewartet wurden, ist es unvermeidlich das komplette Werk, nebst Kalender- und Chronographenmechanismus in seine einzelnen Bestandteile zu zerlegen. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass auch wirklich von jedem Lager und Hebel das teils stark verharzte Uhrenöl entfernt werden kann. Teilweise sind die Verharzungen so extrem, dass mit Putzhölzchen nachgeholfen werden muss. Nach der Reinigung wird jedes einzelne Teil auf Beschädigungen hin kontrolliert und im eingebauten Zustand auf seine Funktionalität überprüft. Auch sollten nicht nur die Wellen, sondern auch die Hebelflächen poliert werden, um ein "butterweiches" Schalten zu gewährleisten. Nachdem alle Lager wieder geölt und das Schwingsystem einreguliert wurde, kann die Uhr nach mehreren Tagen Beobachtung wieder Ihrem stolzen Besitzer ausgehändigt werden. Ein hoher Aufwand, der sich zwar lohnt und wieder eine Langlebigkeit gewährt, aber häufig nicht mehr bezahlbar ist.
 
 
Kaliber UG 481 - Zifferblattunterseite
 
Die 3/4 Grundplatine für das Kalendarium ist mit drei Schrauben auf dem Basiswerk montiert. Vor dem Lösen der Grundplatine vom Werk sollte unbedingt der unter der Monatsscheibe verschraubte Federhebel des 12 Stunden Rückstellhebels abmontiert werden, damit dieser beim Abheben der Grundplatine nicht leidet oder gar bricht.
 
 
 
Kaliber UG 481 - Zifferblattunterseite, frühe Variante mit Feinfinissierung
 
Bei den frühen Werkvarianten war die obere Werkplatine mit einem Rundschliff finissiert. In der Folgezeit fiel dieses schöne Detail dem Rotstift zum Opfer.
 
 
 
Kaliber UG 481 - Rückseite
 
Eine übersichtliche und solide Chronographenkonstruktion. Vorsicht ist beim Demontieren des Fixierhebels für den 30 Minuten-Zähler geboten (links neben der "481" zu sehen), da dieser haar dünn gefertigt ist.
 
 
 
 
Die Revision des Werkes
 
Aufgrund des hohen Alters, sollte das anspruchsvolle Werk im Rahmen der Revision komplett zerlegt, gereinigt, die Lager kontrolliert, die Hebelflächen und Wellen einzeln an poliert und alle Funktionen sorgsam überprüft werden. Auch ist es ratsam, wenn schon mal alles zerlegt ist, auch eine neue Aufzugfeder einzusetzen. Vorsicht ist geboten, wenn die Kalender- oder Chronographen Funktionen nicht mehr sauber arbeiten. Bei nicht mehr sauber arbeitenden Kalenderfunktionen sind häufig verschlissene Zahnflanken die Ursache schön gelöst...
 
Die massive Mondphasenscheibe stellt sicher, dass der Fixierhebel nicht über oder unter die Mondphasenscheibe rutschen kann. Eine ähnliche Konstruktion findet sich auch beim bekannten Valjoux 88 Kaliber. Die Verschraubung der Monats- und Tagesscheibe gewährt eine sichere Begrenzung und damit auch eine saubere Funktionalität. Die Mondphasenscheibe wird durch die Zifferblattunterseite begrenzt. Da die Scheibe minimales Spiel nach oben haben muss, ist es ratsam darauf zu achten, dass der Fixierhebel für die Scheibe mit der Oberkante der Verzahnung abschließt.
 
 
 
Eine Etage tiefer - Blick unter die Mondphasenscheibe
 
Nach Entfernen der Mondphasenscheibe wird der Datumsstern mit Fixierhebel sichtbar. Über dem Datumsstern schwebt, nun durch Wegnahme der Mondphasenscheibe seiner Funktion beraubt, der Fixierhebel für die Mondphasenscheibe in der Luft.
 
 
 
Texte frei übernommen unteranderen von www.tri-compax.de. Die Texte und Bilder sind somit Eigentum des Jeweiligen Eigentümer und Autoren.
 

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 09.00 - 12:00 und 15:00 - 18:00
Montag geschlossen, Werkstattbetrieb
Marktplatz 8, Stroblpassage
Tel: +43 6217 / 7271
E-Mail: Info[ at ] kremo.at
5163 Mattsee
Adresse:
Samstag: 09.00 - 12:00
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